Planungsbeispiele

Gestaltung eines essbaren Hausgartens mit Orangerie

Umbau eines Schweinestalls zu einer Orangerie, umgeben von einem Selbstversorgersystem mit Aquakultur und Gemüsebau in Delmenhorst.

Anforderungen an die Planung

  • Ressourcenschonender Umbau der Gebäude
  • Hoher Grad an Selbstversorgung
  • Schaffen einer warmen Kleinklimazone
  • Sehr vielfältige Produktpalette

Planungsschwerpunkte

  • Reflektionsteich vor Orangerie
  • Lüftung der Orangerie mit einem Luft-Erdregister
  • Erdkeller aus Teichaushub
  • Sondernutzungen als Waldgarten, essbare Wasserpflanzen, Krebszucht

Okel e.V.:Projekt- und Geländeplanung eines Bildungsorts

Projekt- und Geländeplanung für eine Hofstelle als Bildungsort für klimafreundliche Ernährung, Selbstversorgung und Gemeinschaftsbildung.

Anforderungen an die Planung

  • Entwicklung eines Lehrgartens
  • Gleichzeitige Selbstversorgung und Gemeinschaftsgärten
  • Beispiele für ein breites Bildungsangebot

Planungsschwerpunkte

  • Tierhaltung
  • Waldgarten und essbare Stauden
  • Gemüsebau als Gemeinschaftsgarten
  • Bau mit Recyclingmaterialien
  • Aquakultur

Tempelhof: Wasserplanung mit landwirtschaftlicher Nutzung

Entwicklung der Wasserplanung in Form von Speicherteichen (300 bis 3000qm) für die Landwirtschaft unter Gesichtspunkten der Permakultur. Detail- und Ausführungsplanung.

Anforderungen an die Planung

  • Planung der Wasserlandschaft
  • Abdichtung, Überläufe, weitere Nutzung
  • Umgang mit Bodenaushub

Planungsschwerpunkte

  • Geländestruktur und Topographie
  • Flexible Bauweisen und Nutzungen
  • Ökologische Geländeaufwertung

Beratung zu „Conservation Agriculture“ in Ghana (GIZ)

Im Februar/ März 2018 erfolgte als Projekt der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Erstellung eines permakulturellen Konzepts zur Unterstützung von TECAS (Training & Extension for Conservation Agriculture in the Savannah).

Da Conservation Agriculture (Abkürzung CA, Vermeidung von Umgraben, dauerhafte Bodenbedeckung und Fruchtwechsel-wirtschaft) nur schwer auf Einzelfeldern umzusetzen ist, musste ein Dörfer und Felder übergreifendes neues System entwickelt werden, das wirtschaftliche, ökologische und soziale Probleme erfasst und ganzheitliche Lösungsansätze liefert.

Anforderungen an die Planung

  • Brände und grasende Tiere
  • Extreme Regen- und Trockenperioden
  • Durch Abholzung der Wälder zugunsten von Tierhaltung fortschreitende Austrocknung der Böden

Hauptaspekte, die für jedes Gebiet individuell betrachtet wurden

  • Topografie
  • Gemeinschaftsstruktur
  • Brandschutz
  • Bodenkultivierung
  • Landverteilung

Planung Außenanlagen & Waldgarten Lebenshilfe Hannover

Planung der Außenanlagen für ein neues Berufsbildungszentrum (Betreuung für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf) als essbare Landschaft und Bioland-Staudengärtnerei auf einem ehemaligen Tanklager (22.000 qm).

Anforderungen an die Planung

  • Umgang mit verseuchten Böden
  • Aufbau einer für die Küche und die Bildungseinrichtung nutzbaren Struktur
  • Mutterpflanzenquartiere und Schaugärten für die Gärtnerei
  • Verbesserung der Biodiversität

Planungsschwerpunkte

  • Bodenaufbau
  • Essbarer Waldgarten (1000 Bäume und Sträucher) mit Versuchen zu essbaren Untersaaten
  • Vielgestaltige Geländestruktur für Bewohner, Seminare, Gäste, Gartenbau und Handwerk
  • Extensivwiesen und Recyclingmaterialien