Bremen
baumrausch GbR
Gartengestaltung & Baumpflege
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Bad Gandersheim
baumrausch - Alexander Grote
Baumpflege
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Himmel und Hölle
Jury-Preis für Garten „Himmel und Hölle“
Auf Einladung der Bremer City-Initiative und des GaLaBauverbandes NDS/HB...
Seit 1984 arbeiten wir (in unterschiedlichen Konstellationen und damals noch unter anderem Namen) an der Entwicklung ökologischer Gärten. In den Anfängen waren unsere Gärten geprägt von der Naturschutzidee und dem, was üblicherweise unter einem Naturgarten verstanden wird (da gab es sogar noch Rindenmulchterrassen!!).
Heute hat sich unser Verständnis von Ökologie weiterentwickelt. Die sinnvolle Einbindung eines Gartens und seiner Ressourcen (sowohl vom Material als auch von seiner Gestaltung her) in die Umgebung ist heute unser zentrales Thema. Anhand einiger Beispiele wollen wir dies verdeutlichen:
Planung: Eine gute Planung entfaltet die vielfältigen Möglichkeiten, einen Garten ökologisch sinnvoll zu gestalten.
Dies beginnt mit der Frage nach vorhandenen Ressourcen, die gerade bei Umgestaltungen oft in Form von alten Baumaterialien vorhanden sind - so entstehen bunte Patchwork-Pflasterungen oder Rasensofas aus abgeschältem Rasen, Erdkeller aus vorhandenen Betonschachtringen oder Laubengänge aus Baustahlmatten.
Bei einer guten Planung wird möglichst kein Material aus dem Garten entfernt, der Bauschutt wird zum Magerstandort für Kräuter, Boden (das am häufigsten transportierte Gut in Deutschland) wird in Hügellandschaften und Hochbeete eingebaut und in der Regel auch nicht „verbessert“. Wir suchen lieber die passenden Pflanzen für den vorhandenen Standort aus.
Baustoffe: Wir verwenden nach wie vor sehr viele Naturbaustoffe aus der Region (vor allem Sandstein und Klinker) sowie antike Baustoffe, aber wir recyceln auch gerne Beton, Metall und Glas, da bei vorhandenen Materialien der Energieeinsatz und die Umweltbilanz immer am günstigsten sind. Wir verwenden keine Steine aus Übersee - was heutzutage leider die Regel geworden ist und mit Ökologie nicht mehr viel zu tun hat.
PVC-Produkte ersetzen wir durch Kautschuk (EPDM – mit sehr viel längerer Haltbarkeit), Tropenholz und imprägnierte Hölzer ersetzen wir durch Lärche und Robinie.
Wir legen viel Wert auf lange Haltbarkeit, wollen aber keine unzerstörbaren „Bunkergärten“ bauen. So setzen wir, im Vergleich zu vielen anderen Betrieben, sehr wenig Beton ein, wenden stattdessen noch einfachere und billigere Lösungen an.
Auch die heute übliche Versiegelung von Pflasterfugen mit Epoxydharz lässt sich in der Regel durch natürliche Baustoffe, z.B. Wolfsmilch, ersetzen.
Pflanzen: Wir verwenden nach Möglichkeit Pflanzen aus biologischem Anbau. Kräuter und Gehölze können wir heute in dieser Qualität auch regional erwerben.
Stauden beziehen wir ca. zu 50% aus konventionellem Anbau, da diese z.Zt. noch nicht regional biologisch angebaut werden.
Wir verwenden sehr viele Wildarten, die zu unseren Gärten oft am besten passen. Aber auch Gartenformen finden den Weg in unsere Anlagen.
Bei Gehölzpflanzungen achten wir auf einen hohen Anteil an Wildobst, welches die GartennutzerInnen und die Tierwelt gleichermaßen begeistert.
